R. Jannotta - Zeiten

In den Korb
  • Beschreibung

“Zeiten“ wurde im Oktober 2004 komponiert. Der Titel basiert auf dem Ausspruch „Ach, das waren Zeiten“, was im Englischen sinngemäß „Those were the Days“ heißt. Die Komposition, eine Rhapsody in dreizehn Teilen, hat aber nichts mit dem gleichnamigen, populären Lied zu tun. Die ersten vier Teile sind „Spiele mit Sieben“ im 7/8, 7/4 und 7/16 Takt. Es folgt der Teil,„Chorale for Frank“, gewidmet meinem Freund Frank Mämpel, der bei einem Bergunfall verunglückte, als ich gerade an diesem Punkt der Komposition angelangt war.
Das anschließende Klavier Solo, ein Duett mit Parallelmelodie, wird von einem Cello Solo abgelöst. Es folgt ein Teil, den ich nur privat „Ein albernes Liedchen“ nenne. Man sollte es so unsentimental und trocken wie möglich spielen. Das Stück endet wieder mit zwei „Spiele mit Sieben“- Stellen, einer Reprise des Chorals und der Coda. Die genaue Klavier - Pedalisierung und Cello - Bogenführung sind den Spielern überlassen. „Zeiten“ ist meiner Frau und musikalischen Partnerin, der Pianistin Joan Schneider und Christopher Barritt, dem Solocellisten der Münchner Symphoniker gewidmet.