J.S. Bach: Duo für Cello und Violine

Johann Sebastian Bachs Schaffen übte auf das junge Leipzi­ger Duo Vera und Norbert Hilger schon immer eine besonde­re Faszination aus. Da der ehemalige Leipziger Thomaskan­tor jedoch kein Originalwerk für die Duobesetzung Violine/ Violoncello geschrieben hat, entstand die Idee, Musik des Meisters durch Übertragung geeigneter Kompositionen zu er­schließen. Damit widersprechen die beiden Instrumentali­sten keineswegs historischer Aufführungspraxis, gehörte doch das Einrichten und Bearbeiten in der Vergangenheit zum Alltag. Flexibilität im Umgang mit dem Notentext trug nicht nur zur Verbreitung von Kompositionen bei, sondern erwies sich auch aus praktischen Erwägungen heraus als notwen­dig. Kleinere höfische und städtische Ensembles sowie spo­radisch zusammengesetzte Hausmusikgruppen waren oftmals nicht in der Lage, Werke in der Originalbesetzung zu reali­sieren. Maßgeschneiderte Neukompositionen standen nicht zwangsläufig zur Verfügung. Außerdem wollten die Musiker nicht auf einen bestimmten Repertoirebestand verzichten, zumal auf Stücke bekannter und beliebter Zeitgefährten. Dem­zufolge wurden entsprechende Werke der jeweiligen Situati­on angepaßt. Bach selbst hat wiederholt Kompositionen an­derer Autoren bearbeitet.
Bearbeitet von Vera und Norbert Hilger.

 

!

Französische Suite Nr. 5 BWV 816

Französische Ouverture BWV 831

 

Partita Nr.2 BWV 826

 

Partita Nr.3 BWV 827